Wir freuen uns über folgende Rezension, die uns zum Buch »Der kommende Herr und die Gemeinde« zugesandt wurde:

»Bereits im Vorwort hebt der Autor die überaus große endzeitgeschichtliche Bedeutung des Paulus-Briefes hervor, obwohl dieser in der Lektüre der Bibelleser und in der Verkündigung oft etwas vernachlässigt wird. Der Brief knüpft direkt an den ersten Brief an die damals noch junge sowie unter Bedrängnis und Verfolgung leidende Gemeinde in Thessalonich an. Im Zentrum steht die sich breitgemachte Verwirrung um den bereits vermeintlich angebrochenen `Tag des Christus´, die offensichtlich durch Irrlehrer und falsche Offenbarungen ausgelöst wurde. Der Apostel Paulus entgegnet, ermutigt und klärt auf, dass die ‚Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus und unsere Vereinigung (Entrückung) mit ihm´ (Vergl. 2.Thes 2,1) noch nicht gekommen sein kann, weil dieser an bestimmte Voraussetzungen gebunden ist. Hier steht insbesondere der Abfall der Christenheit und schlussendlich das Auftreten des „Menschen der Sünde“. d. h. des Antichristen, im Brennpunkt der Endzeit-Ereignisse. 

Rudolf Ebertshäuser beleuchtet nun Satz für Satz den Bibeltext unter Berücksichtigung der damaligen Umstände und im Kontext des kulturhistorischen Zeitgeistes. Darüber hinaus greift er die wertvollen Belehrungen und Ermutigungen für die endzeitliche Gemeinde auf und stellt praktische und ermunternde Bezüge zum gläubigen Christen des 21. Jahrhunderts her. Dabei vermeidet er jegliche „Effekthascherei“ und verzichtet gleichsam auf „theologischen Ballast“. Tatsächlich ist der Band durchgehend sachlich gehalten und sehr informativ ohne dabei die Lesefreude zu beeinträchtigen. Im Gegenteil, dem Autor gelingt es, biblische Wahrheiten, Erklärungen und Schlussfolgerungen trotz aller Ernsthaftigkeit des Themas „Endzeit“ spannend, erbauend und lebendig zu veranschaulichen.

In diesem Sinne schöpft Rudolf Ebertshäuser aus einem reichhaltigen Erfahrungsschatz und stützt seine Argumente durch eine an allen Ecken und Enden erkennbare bemerkenswerte Bibelkenntnis. So spannt er den Bogen mitunter weit in das Alte Testament hinein, um heilsgeschichtliche Zusammenhänge, Parallelstellen und Gegenwartsbezüge zu erörtern, womit gleichfalls die in sich geschlossene Einheit des Wortes Gottes in Anwendung und Auslegung eindrucksvoll präsentiert wird. Überhaupt soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass mit vorliegender spezifischer Betrachtung obendrein die Grundzüge des Christlichen Glaubens sorgfältig entfaltet werden, wobei der Autor seine Überlegungen stellenweise durch Argumente weiterer namhafter Bibellehrer, wie u.a. Bremicker, Darby, Grant, Ironside, Koning oder MacDonald…, stützt. Dabei wählt er eine überaus konkrete und treffsichere Sprache und nennt die gegenwärtigen endzeitlichen Zustände ohne Umschweife beim Namen. Dennoch verlässt er wie bereits o. e. keineswegs den Boden der Sachlichkeit. 

Zusätzlich bereichernd ist gewiss die Einbindung des griechischen Urtextes inklusive Phrasen- und Worterklärungen. Einzig die etwas klein geratene Schriftgröße des herausgestellten griechischen Textes wäre zu bemängeln. Ansonst ist das Schriftbild gut leserlich.«

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